New Work

Selbstbestimmtes Arbeiten

Arbeit ist energetisierend. Wenn du dich einer Sache hingibst und deinen Beitrag spürst. Neben allen äußeren Umständen ist das eine innere Fähigkeit. Wer diese Beziehung zu sich selbst findet, kann andere inspirieren und Beziehungen fruchtbarer gestalten.

Business Consulting

Immer mehr Menschen sehen in ihrer Arbeit nicht nur einen Ort, an dem sie Geld verdienen. Sie möchten kreativ sein, gestalten können, zum Ziel der Unternehmung beitragen und dabei gerne auch die Welt ein Stückchen besser machen. Arbeit wird zunehmend zu einem Ort, der Menschen inspiriert, in den sie sich einbringen und Freude an ihrer eigenen Wirksamkeit erleben können. Diese Art zu arbeiten wird häufig mit dem Begriff ‚New Work‘ beschrieben. Diese neue Formen der Arbeit bauen auf Selbstorganisation, dezentrale Befähigung (empowered execution) und Zusammenarbeit jenseits von Abteilungsdenken (cross-funktionale Zusammenarbeit).

Voraussetzungen

Eine Orientierung über die hierfür notwendigen Kompetenzen, bietet der nachfolgende Führungskompass, den ich gemeinsam mit einer Kollegin entwickelt habe. Er zeigt vier Beziehungsebenen auf, die – wenn sie wie ein wohlklingendes Instrument gut aufeinander abgestimmt sind – stimmige Handlungen ermöglichen:

  • Die Ebene des Selbstkontaktes und der Selbstfürsorge
  • Die Ebene des Kontaktes mit Anderen, sei es bilateral oder im Team
  • Die Ebene der Organisation, und
  • Die Ebene der Umwelt, und der Welt in der wir leben.

Die Unterscheidung dieser Ebenen ist mittlerweile an einigen Stellen zu finden – entscheidend ist, wie diese gefüllt werden.

führungskompass

Meine Vorgehensweise

Wenn wir in Organisationen arbeiten, orientieren wir uns implizit oder explizit an diesen Fragestellungen oder greifen einzelne Elemente davon heraus. Im Ergebnis wird Handeln in der Organisation weniger durch reaktive Muster oder defensiven Verhaltensweisen bestimmt und Potentiale werden freigesetzt, wie:

Bessere Kommunikation und höhere Konfliktfähigkeit: Mitarbeitende geben sich offener Feedback geben und sprechen sachorientierter miteinander. Gleichzeitig öffnet sich auch der Raum für persönliche Kommunikation, Verletzlichkeit und Austausch darüber, was jede Person braucht, um voll beitragen zu können.

Stärkung der Manifestationskraft: Für die gemeinsame Gestaltungskraft steht mehr Energie zur Verfügung. Meetings werden zielgerichteter und angenehmer. Die Beschäftigung gilt der Sache und weniger dem Verteidigen von Besitzständen oder der Befriedung von Befindlichkeiten.

Sicherung von Prozesskontinuität

Wenn der innere Fokus ausgerichtet ist, fällt es auch der gesamten Gruppe einfacher ihren Fokus zu halten, sich bewusst zu machen, was sie wie erreichen will und den einmal eingeschlagenen Weg nicht ständig zu verlassen.

Fokus halten und Erhöhung der Resonanzfähigkeit: Die heutige Arbeit ist von ständigen Modiwechseln geprägt. Wir arbeiten in hybriden Settings, teils virtuell, teils persönlich. Rollenzuschreibungen und Erwartungshaltungen sind fluider, mal leiten wir, mal lassen wir uns in anderen Projekten von Kolleg*innen führen. Mit wechselnden Rahmenbedingungen in Resonanz gehen zu können, diese wahrzunehmen und angemessen darauf reagieren zu können, wird entscheidend, um Prozesse anpassen und gleichzeitig den Fokus halten zu können. Dies gilt sowohl für einzelne Personen als auch für die Organisation als Gesamtes, die sich in einer schnell verändernden Welt bewegt.

Gelingt dies, wird die Arbeitswelt zu einem Ort, indem bessere Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit gefunden werden. Und zu einem Ort, der den Menschen gut tut, die dort ihre Zeit verbringen.

Über meine Arbeit mit Unternehmen

Im Business Bereich arbeite ich mit Menschen zusammen, die genau solche Orte schaffen. Das sind Gründer*innen von Start-Ups, Entrepreneurs oder Führungskräfte in größeren Organisationen. Menschen, die Schritte in Richtung Selbstorganisation gehen und Organisationen schaffen, in denen diese neue Kultur der Zusammenarbeit fest in die DNS eingeschrieben wird.

Im Kern geht es auch hier Beziehungsfähigkeit, um die Fähigkeit, sich selbst führen und mit anderen in Kontakt treten zu können. Je besser dies gelingt, desto mehr Blockaden werden aufgelöst, desto handlungsfähiger werden einzelne Personen und umso freier fließt die kreative Energie durch die Organisation. Wenn anstelle hierarchischer Anweisung zunehmend individuelle Befähigung tritt, bedarf es einer stärkeren Selbstverantwortung der handelnden Personen. Hierfür sind Sozialkompetenzen hilfreich, die in traditionellen Formen der Zusammenarbeit wenig eingeübt werden.