Ressourcen - Ralph Piotrowski    

Ressourcen

Vier Ebenen der Beziehung

Starke Beziehungen beziehen ihre Kraft aus vier Quellen:

Ich

Was spüre ich von mir selbst? Sorge ich gut für mich?

Ich und Du

Was hilft mir im Kontakt mit anderen? Erlebe ich intensive intime Beziehungen? 

Wir

Wie erlebe ich Gruppen? Kann ich mich in Teams entfalten?

Umwelt

Mein Beitrag und Bezug zu dieser Welt.

Die vier Ebenen bieten Zugang zu Erkenntnissen, die Handlungsspielräume erweitern und alte Muster auflösen können. Je bewusster wir uns auf diesen Ebenen erfahren können, desto mehr unseres Potentials wird freigesetzt.

Die vier Ebenen von Beziehungen


Neugier statt Empörung

Ich will verstehen, was du wirklich meinst.

Wollen wir uns über das Verhalten von anderen nur aufregen? Oder schaffen wir es, die Motivation hinter der Verhaltensfassade zu erfassen? Wenn wir uns unsere Neugier auf die Bedürfnisse des Anderen erhalten – ihn wirklich verstehen wollen – verharren wir nicht länger in unserer sterilen Aufgeregtheit. Wir kommen in Kontakt und können auf diese Weise auch besser für unsere eigenen Bedürfnisse sorgen.

In dem Artikel beschreibe ich am Beispiel aggressiver Kinder, wie wir Menschen besser verstehen können – gerade auch dann, wenn uns ihr Verhalten überhaupt nicht gefällt.

Wenn Hauen doch was bringt.

Paardynamik

Der Partner mit dem niedrigeren Verlangen kontrolliert den Grad der Intimität.

Langjährige Partnerschaften haben besondere Herausforderungen zu bewältigen. Probleme entstehen, weil Paare in gegenseitigen Vorwürfen und Erwartungen verharren, anstatt einen gemeinsamen Umgang mit diesen Paardynamiken zu suchen. Die Erkenntnis, dass es vielen so geht, kann befreiend sein.

In den Büchern von David Schnarch werden Paardynamiken anhand von Fallbeispielen offengelegt und Anregungen für den Umgang mit ihnen gegeben.

zum Link

Tod & Freiheit

Das nicht hinterfragte Leben lohnt es nicht, gelebt zu werden.

Jeder Mensch begegnet im Lauf seines Lebens existentiellen Themen, mit denen er einen Umgang finden muss. Diese Themen können Schrecken entfalten, verdrängt werden oder Gegenstand tieferer Reflektion werden. Je mehr wir sie durchdringen, desto mehr werden sie zum Nährboden unserer Lebendigkeit.

Die Romane von Irvin Yalom bieten einen anregenden Zugang zu den existentiellen Themen der Psychotherapie

finden Sie hier

Selbstfürsorge

Es ist etwas anderes für sich selbst einzustehen oder jemanden anzugreifen.

In unserer Kultur haben wir oft gelernt, die Ohren steif zu halten und seltener die Fähigkeit erworben, liebevoll mit uns selbst umzugehen. Folge dieser Verhärtung ist meist, dass wir auch hart zu anderen werden. Selbstfürsorge erlaubt uns eine stabile und flexible Basis auszubilden, die uns ermöglicht, für uns einzustehen, ohne dabei unser Gegenüber aus dem Auge und Herzen zu verlieren.

Die positive Wirkung von Mediation ist neurowissenschaftlich mittlerweile sehr gut belegt. Einen kleinen Helfer für die eigene Meditationspraxis mit vielen angeleiteten Übungen finden Sie hier

Meditations App Insight Timer